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Petzl Outdoor Imagebild

Der richtige Klettergurt



Klettergurt auswählen

Waren Klettergurte vor einigen Jahren noch als Komplettgurte oder Kombinationen aus Hüft- und Brustgurt konstruiert, so bestehen sie nun in der Regel nur noch aus einem Hüftgurt. Studien der Unfallforschung ergaben, dass beim Klettern und Bergsteigen in fast allen Fällen die bloße Verwendung eines Hüftgurts von Vorteil ist. Wird ein Hüftgurt getragen, wirkt bei einem Sturz in den Klettergurt die Hauptlast auf das stabile Becken und die Wirbelsäule wird weitestgehend geschont. So wird auch die Mitreißgefahr auf Hochtouren minimiert. Übergewichtige Personen mit Tourenrucksack können auf Klettersteigen noch auf die Kombination aus Hüft- und Brustgurt zurückgreifen. Für jüngere Kinder ist die Verwendung eines Komplettgurts aber immer noch die sicherste Anseilart, da sie bei der bloßen Ausstattung mit einem Hüftgurt eventuell kopfüber hängend aus dem Gurt herausrutschen könnten.

Was ist bei der Auswahl eines Klettergurts entscheidend?

Ob Du Dich für einen Mammut Klettergurt, einen Petzl Klettergurt, einen Klettergurt von Black Diamond oder für einen Salewa Klettergurt entscheidest, ist in erster Linie zweitrangig - wichtig ist die Passform. Heutzutage gibt es auch bei Klettergurten spezielle Unterschiede in der Konstruktionsweise von Männer- und Frauen-Klettergurten. Die Klettergurte für Frauen von Mammut, Petzl und Black Diamond sind an die weibliche Anatomie angepasst und haben somit ein anderes Verhältnis von Hüftgurt zu Beinschlaufen als die Männergurte.
Mammut Kletterausrüstung Imagebild

Für welches Einsatzgebiet eignet sich welcher Klettergurt?

 ✔ Für Klettersteige oder einfachere Hochtouren ist ein Gurt ohne Polsterung ausreichend. Solch ein Klettergurt ist leicht, preisgünstig und die Gefahr des Wundscheuerns an den Oberschenkeln ist geringer als bei Gurten mit dicken Polstern. 

✔ Als Klettergurt für die Halle oder den Fels ist ein gepolsterter Klettergurt zu empfehlen. Die Polster fangen den Ruck des Sturzes oder auch den Druck beim Abseilen wesentlich komfortabler auf. Gurte mit zwei Verstellschnallen am Hüftgurt ermöglichen Dir, den Klettergurt sehr viel genauer an Deine individuelle Körperform anzupassen. Gleichzeitig solltest Du bedenken, dass das richtige Einstellen Deines Klettergurts dann auch deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Gurte mit nur einer Schnalle am Hüftgurt können nicht so flexibel eingestellt werden, dafür geht das An- und Ausziehen aber schneller. Du solltest beim Kauf immer darauf achten, den Gurt in der richtigen Größe zu wählen. Klettergurte der Marken Mammut, Petzl, Black Diamond oder Salewa werden in vielen verschiedenen Größen produziert, sodass Du sicher fündig werden wirst. 

✔ Jeder Allrounder-Klettergurt der renommierten Hersteller deckt heutzutage die Bereiche Sportklettern, Klettersteig und Hochtour ab. Spezielle Gurte zum Sportklettern sind leichter und weisen geringere Polster-Auflageflächen auf, um die Bewegungsfreiheit zu erhöhen und das Gewicht zu reduzieren

Outdoor Klettern Imagebild

Der optimale Sitz des Klettergurts

Wenn Du Deinen Gurt anlegst, sollten Anseilschlaufe und Gurt mittig sitzen. Der obere Hüftgurt muss im oberen Beckenbereich straff zugezogen werden. Die Beinschlaufen dürfen etwas lockerer sitzen, aber müssen dennoch so weit zugezogen werden, dass die vier Finger der flachen Hand noch gut zwischen Oberschenkel und Beinschlaufe passen. 

Wenn Du Deinen Klettergurt richtig eingestellt hast, sollte er bequem sitzen und darf auf keinen Fall einschnüren. Gleichzeitig muss er fest genug sitzen, um Dich im Falle eines Sturzes bestmöglich zu schützen. Es ist Dir zu empfehlen den Klettergurt vor dem Kauf Probe zu tragen, um sicherzugehen, dass er nicht scheuert oder drückt.

Fazit zum Klettergurt-Kauf


Um beim Klettern keine schweren Verletzungen zu erleiden, solltest Du unbedingt einen passenden Klettergurt bei Deiner Klettertour tragen. In erster Linie muss ein Klettergurt Deinem Gewicht standhalten und Dich auch dann noch sicher halten, wenn Du aus hoher Höhe abstürzt. Wer allerdings schon mal einige Zeit in einem Klettergurt hing, der weiß auch, dass Komfort eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Ein zu eng eingestellter oder schlechtsitzender Klettergurt kann auf Dauer sehr unangenehm werden und Druck- und Scheuerstellen hinterlassen. Wenn Du bei der Wahl Deines Klettergurtes noch Hilfe benötigst, dann wende Dich gerne an unsere naturzeit-Mitarbeiter.

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