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Kauftipp Wanderstöcke

Als die Leki Wanderstöcke Anfang der 70er Jahre bekannt wurden, sorgte ihr Einsatz für Gelächter. Heute sind neben Leki Wanderstöcken auch Wanderstöcke weiterer Hersteller ein fester Bestandteil der Outdoorausrüstung und bei Wanderungen in unwegsamen Gelände nicht mehr wegzudenken.

Kauftipp Wanderstöcke von Sam

Unser naturzeit-Experte Sam gibt Dir Tipps und Empfehlungen, die Dir beim Kauf deiner neuen Wanderstöcke helfen.

Viel Spass beim Lesen!

Warum benötigt man Wanderstöcke?

Gerade beim Abstieg werden die Kniegelenke einer hohen Belastung ausgesetzt. Der Einsatz von Leki Wanderstöcken oder Komperdell Wanderstöcken schont die Kniegelenke und sorgt für eine bessere Stabilität. Erhöhte Anforderungen im Gelände, wie das Durchqueren von Bächen, steilen Ab- bzw. Aufstiegen zeigen auch wie wichtig hier die Stabilität und gesunde Körperhaltung bei einer längeren Tour ist. Auch der Einsatz der Arme wirkt sich positiv auf den gesamten Bewegungsablauf aus.

Was ist neu bei Wanderstöcken?

Neben den beiden gängigen Verschlussarten, dem Drehverschluss und dem Klemmsystem wurden 2012 Faltstöcke eingeführt. Während in der Vergangenheit bei Drehverschlüssen häufig die Stäbe ineinander „rutschten“, sind die heutigen Leki Wanderstöcke und Komperdell Wanderstöcke technisch ausgereifter. Black Diamond Wanderstöcke waren die ersten Wanderstöcke, die mit dem sogenannten Außenklemmsystem Flick Lock ausgestattet wurden und sich durch eine hohe Stabilität auszeichneten. Leki Wanderstöcke und Komperdell Wanderstöcke zogen hier mit dem Speed Lock System nach, dass als Besonderheit werkzeuglos justierbar ist. Bei Faltstöcken werden die Rohrsegmente wie eine Ziehharmonika gefaltet und zeichnen sich durch ein kleines Packmaß aus.

 


 

Für welche Technik entscheide ich mich?

  • Wanderstöcke mit Drehverschluss
+ leicht und kompakt
+ schlank und lässt sich gut am Rucksack leicht verstauen
- durchrutschen der einzelnen Rohre
  • Wanderstöcke mit Außenklemme
+ schnelles Längenverstellen
+ kaum Kraftaufwand beim Verstellen
+ Wanderstock kann leicht mit dem Handschuh verstellt werden
  • Wanderstöcke mit Falt-Technik
+ einzelne Elemente rutschen nicht
+ Wanderstöcke sind sehr klein und kompakt
- Längeneinstellung ist begrenzt

 


 

Dämpfung

Technisch sind die heutigen Wanderstöcke mit einer Dämpfung ausgestattet, die beim Abstieg Handgelenke, Ellenbogen sowie die Schulter entlasten. Gerade auf einem harten Untergrund wie Asphalt wirkt sich die Dämpfung sehr positiv auf den Körper aus. Jedoch hat diese Technik Schwächen in der Stabilität bei hoher Beanspruchung.

 

Griffe für Wanderstöcke

Hier unterscheidet man zwischen Kunststoffgriffen mit dünnen Handschlaufen aus Nylon und Korkgriffen. Im Wesentlichen lässt sich hier festhalten, dass Kunststoffgriffe zu Blasen und Einschnürungen auf der Tour führen.

naturzeit rät hier eindeutig zu Korkgriffen mit gepolsterten Handschlaufen bei Wanderstöcken, denn diese schneiden deutlich weniger ein und sind auf Dauer komfortabler. Die Länge der Schlaufe lässt sich inzwischen bei allen Modellen stufenlos einstellen.

 

Was bei der Reinigung der Wanderstöcke zu beachten ist

"Wanderstöcke mit Drehverschluss und Außenklemme sollten nicht nass zusammengeschoben werden. Hier sollte jedes Rohr einzeln trocknen. Auf keinen Fall sind die Wanderstöcke mit Waschbenzin, Öl oder Fett einzuschmieren, da sonst die Haftung beeinträchtigt wird."

Bei Fragen stehen wir euch gerne telefonisch, per Email oder im Ausrüstungshaus beratend zur Seite, und helfen euch bei der Auswahl eurer neuen Wanderstöcke.

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